• sebastiandoehlert4

Vermögensaufbau durch fremdfinanzierten Immobilienerwerb: „Hebeleffekt“ kann sich auszahlen

1.) Vermögensaufbau durch Immobilienerwerb

Angenommen, die Investitionssumme von 200.000 Euro wird durch ein Bankdarlehen fremdfinanziert (Hebeleffekt) und die dadurch anfallenden Zins- und Tilgungsverpflichtungen werden im Wesentlichen durch die erwirtschafteten Mieteinnahmen der Immobilie gedeckt. Im ersten Jahr wird eine monatliche Bruttomiete von 540 Euro erzielt. Außerdem ergeben sich durch den Immobilienerwerb steuerliche Vorteile, welche die durchschnittliche monatliche Eigeninvestition noch deutlich reduzieren und ebenfalls für die Kalkulation bedacht werden müssen. Nach einer Laufzeit von 25 Jahren ist das Darlehen getilgt und der Investor hat unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen Wertsteigerung der Immobilie von 1,5 Prozent einen Vermögenswert von 290.189 Euro erwirtschaftet.

Die monatliche Bruttomiete beträgt zu diesem Zeitpunkt 783 Euro, diese Einnahmen sind noch zu versteuern. Der Vermögenswert der Immobilie wächst jedoch nun während der Rentenphase noch weiter. Gleichzeitig stehen dem Investor steigende Mieterträge zur Verfügung. Unter diesen Bedingungen hat sich, nach weiteren 18 Jahren Laufzeit, der Vermögenswert auf 379.375 Euro und die monatlich zu erzielende Bruttomiete auf 1.024 Euro erhöht.